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Viele Gartenliebhaber haben sich schon häufig Gedanken über das Anlegen eines Gartenteichs gemacht. Aber zu oft schon wurde diese Idee wieder zur Seite gelegt, weil die Besorgung der benötigten Materialien und Geräte nicht ganz einfach waren. Dem können wir nun abhelfen! Wir sind in der Lage, Ihnen das gesamte benötigte Zubehör für den Teichbau ab Standort Erstfeld anzubieten. Filter, Pumpen, EPDM-Folien, UVC, Futter, PVC-Teile, Schläuche............... einfach ALLES was so braucht! Schauen Sie mal in unsere Preisliste! ! Einfacher geht es für Sie wirklich nicht mehr. Lesen Sie bitte die folgende Anleitung zum Bau eines Garteteiches und prüfen Sie dann unsere Angebote. Sie werden überrascht sein! | |
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Bau eines Folienteichs Achtung: Prüfen Sie zuerst, ob unter dem vorgesehenen Standort des Teiches keine Leitungen (TV, Elektrizität, Wasser/Abwasser usw.) durchführen! Haben Sie sich für eine Form, Grösse und Tiefe entschieden, werden die Umrisse mit Markierungspflöcken abgesteckt oder mit Sand, Sägespänen usw. markiert. Nun können Sie mit dem Aushub beginnen. Je nach Größe empfiehlt es sich, einen Bagger zu mieten, da hierbei große Mengen an Erde bewegt werden müssen. Danach werden die Feinarbeiten von Hand erledigt. Eventuell anfallende Grassoden legt man beiseite und hält sie feucht. Damit decken Sie den Teichrand später ab. Überschüssige Erde kann für einen Bachlauf, Hügel oder ein Hochbeet benutzt werden. Sind alle groben Erdarbeiten abgeschlossen, sollte man überprüfen ob der Teichrand rund herum die gleiche Höhe hat. Um dies zu machen legt man ein Richtscheit mit einer Wasserwaage über die Grube. Verfügen sie über einen größeren Teich, kann dies mit Hilfe einer Schlauchwaage erledigt werden. Die Schlauchwaage besteht aus einem durchsichtigen, mit Wasser gefüllten Schlauch. Anschließend sollte der Untergrund sorgfältig von Steinen, Wurzeln und sonstigen spitzen Gegenständen entfernt werden, damit eine Beschädigung der Teichfolie vermieden wird. Unter die Teichfolie kann aber zusätzlich eine dicke Sandschicht und/oder ein Polstervlies gelegt werden. Um die Folie zu verlegen, sollte es an diesem Tag mindestens 15° C sein. Das macht die Folie weicher und sie lässt sich leichter verlegen. Lässt man nun langsam Wasser dazu laufen, setzt sich die Folie fest an den Untergrund. ODER: Sie benutzen unsere EPDM-(Kautschuk)-Folie! Diese extrem haltbare und stabile Folie kann auch bei tieferen Temperaturen problemlos verlegt werden. Ist der Teich nun ganz mit Wasser gefüllt, so sollte man der Folie noch einige Tage Zeit lassen, um sich ganz in die Mulde setzen zu können. Anschliessend entfernt mann die überschüssigen Materialien. Erst dann sollte man mit der Randgestaltung beginnen. Sollten Sie sich davor scheuen, viel graben zu müssen, so besteht auch die Möglichkeit den Teich "hochzulegen". Hierzu bieten sich diverse Böschungselemente, eine kleine Umrandung aus Beton oder Mauersteinen oder ähnliches an. Ein weiterer Vorteil dieser Bauweise besteht darin, dass die über Normalniveau liegende Wasseroberfläche ein Beobachten des Lebens im Gartenteich erleichtert. Bedenken Sie aber auch, dass beim Zufrieren die Eisdecke erheblichen Druck auf senkrechte Wandungen ausübt. Deshalb sollte bei einem "hochgelegten" Teich die Mitte doch etwas vertieft werden und die Ränder mit Erdreich zu einer flachauslaufenden Mulde geformt werden. |
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Ein Filter! Ja?........oder..... Nein?? | |
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Um es gleich vorweg zu nehmen: Ein Teich mit Fischbesatz benötigt eine entsprechende Filteranlage! Es geht nicht nur darum, dass wir unsere Fische auch mal zu sehen bekommen. Vor allem braucht es Filter, um eine für die Teichbewohner möglichst gute Qualität des Teichwassers zu erzielen. Natürlich könnte man dauernd frisches Wasser in den Teich einleiten. So hätte man dank der tiefen Wassertemperatur kaum Probleme mit diversen Algen. "Grünes Wasser" würde nicht entstehen. Jedoch entspricht dieser tiefe Temparaturbereich für die meisten Teichfische überhaupt nicht dem ursprünglichen Umfeld. Die Fische werden träge, fressen fast nichts und können das Futter nicht mehr optimal verwerten. Kein oder nur sehr geringes Wachstum ist die Folge. Mal ganz abgesehen von der gestiegenen Anfälligkeit gegenüber verschiedenen Krankheitserregern. Also lassen wir das Wasser grösstenteils im Teich, wo es sich erwärmen kann und so den Fischen mehr behagt. Nur müssen jetzt Massnahmen ergriffen werden, damit der Teich nicht zu einer grünen, unansehnlichen Pfütze verkommt. Er braucht einen jetzt einen passenden Filter! Im Teich geschieht bei der Filterung folgendes: 1. Fischkot, Pflanzen-und Futterreste sowie äussere Einflüsse belasten das Wasser. (Um eine Vermehrung schädlicher Bakterien zu vermeiden müssen diese Stoffe entfernt bzw. umgewandelt werden.) 2. Grobe Verschmutzungen werden mechanisch (Bürsten, Siebe, Vortex usw.) aus dem Wasser geholt. 3. In der nächsten Phase wird das Wasser nun durch die biologischen Filterkammern geleitet. Bei höheren PH-Werten wird das immer vorhandene "Ammonium" teilweise in gefährliches "Ammoniak" umgewandelt. Nun kommen "Nitrosomas-Bakterien" zum Einsatz. Sie wandeln das Ammoniak in "Nitrit" um. Leider ist aber Nitrit in höheren Konzentrationen ein gefährliches Fischgift! Aber auch hier kommt Hilfe. Eine möglichst grosse Filteroberfläche muss jetzt Siedlungsraum für sogenannt "nitrifizierende Bakterien" bilden. (Es eignen sich Schaumstoffe, poröse Gesteine, Japan-Matten usw. Wichtig ist nun die Belüftung der entsprechenden Filterkammer mittels Klein-Kompressoren.) Diese "Nitrobakter-Bakterien" wandeln in dem sauerstoffreichen Umfeld das Stoffwechselprodukt "Nitrit" in das harmlosere "Nitrat" um. Sollte einmal ein erhöhter Nitra-Wert gemessen werden, ist das nicht ganz so schlimm. Mit Teil-Wasserwechsel (max. 1/3 Teichinhalt pro Mal!) bekommt man die Sache in den Griff. Es ist auch empfehlenswert, wöchentlich rund 10% des Teichwasser auszuwechseln. 4. Meist läuft das gereinigte und fischgerechte Wasser jetzt zurück in den Teich. Der hier beschriebene Vorgang sollte sich täglich 9-12x wiederholen. Benutzen Sie also Teichpumpen, die in der Lage sind, den Teichinhalt alle 2-3 Stunden einmal durch den Filter zu leiten. 5. Zusatzstufe "Pflanzenfilter. Wer Platz hat, sollte unbedingt einen Pflanzenfilter als letzte Stufe einplanen. Das kann ein bepflanzter, längerer Bachlauf sein. Oder aber ein spezielles Becken, das mit verschiedenen durchlässigen Materialien gefüllt ist. In diese werden robuste Pflanzen, wie Binsen oder Iris dicht an dicht gepflanzt. Das Wasser wird nach dem Filter nun auf den Boden des Beckens geleitet. Ein Drainage-Rohr sorgt für gleichmässige Verteilung. Steigt nun das Wasser durch die durchlässige Schicht auf, muss es das dichte Wurzelwerk der Pflanzen passieren. Die Pflanzen entziehen dem jetzt Wasser weitere Nährstoffe und Schwebeteilchen. Oben angekommen kann das perfekt gefilterte Wasser via Ueberlaufrohr in den Teich zurück fliessen. (Ein solches Becken haben wir in unsere Filteranlage integriert und kann besichtigt werden.) | |
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